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25|10|2017

Modernisierungprojekt nahe Offenburg: Von der Kältekammer zur sicheren Wohlfühloase

Frankfurt/Offenburg. Alte Isolierglasfenster von vor 1990 mit einem miserablen Wärmedämmwert und undichten Rahmen, Lärm im Haus, Stolperfallen und ein geringer Einbruchschutz: So sah es im Einfamilienhaus einer Familie aus der Nähe von Offenburg bis vor kurzem aus. Das hat sich grundlegend geändert. Elf neue Fenster und eine hochmoderne Haustüranlage machten aus der ehemaligen Kältekammer eine sichere und komfortable Wohlfühloase.

Isolierglasfenster mit einem völlig veralteten Ug-Wert von rund 3,0 W/m2K, die Rahmen undicht, der Wohnkomfort durchschnittlich und hohe Heizkosten: Damit lebten die Hauseigentümer viele Jahre lang. Daraus erwuchs der Wunsch, die Situation umfassend zu verbessern. Neue Fenster, eine neue Haustür und gleichzeitig eine zeitgemäße Pellet-Heizung mussten her. Eine große Hilfe bei der Planung war Renzo D’Orazio, Kundenberater bei dem mit dem Austausch von Fenstern und Türen beauftragten Unternehmen aus Willstätt nahe Offenburg. Das Ziel: Die Wärme sollte in Zukunft im Raum bleiben und die Heizkosten nachhaltig reduziert werden. Außerdem waren den Hausbesitzern Themen wie Lärmschutz, Barrierefreiheit, ein guter Einbruchschutz und der Schutz vor Insekten wichtig.

 

Die Lösung: Moderne und sichere Fenster und Türen

Nach intensiven Gesprächen mit den Modernisierern wurden Kunststofffenster mit zeitgemäßer 3fach-Verglasung, einem Ug-Wert von 0,6 W/m2K, modernen Fensterbeschlägen und effizienten Dichtungsebenen verbaut. „Die Fenster wurden mit Sicherheitsbeschlägen, mit Sicherheitsschließteilen mit Pilzkopfverriegelungen und mit abschließbaren Fenstergriffen ausgestattet“, so Renzo D’Orazio. Die neuen Aluminiumrollläden wurden zudem mit einer einbruchhemmenden Hochschiebesicherung ausgestattet. „Dazu gab es noch eine Funk-Motorisierung, damit nicht jeder Rollladen per Hand einzeln bedient werden muss. Auf Knopfdruck lassen sich so zum Beispiel alle Rollläden im Erdgeschoss zur Terrasse hin bequem und komfortabel auf einmal bedienen oder auch einzeln ansteuern“, so D’Orazio. Für mehr Barrierefreiheit im Alter wurde zusätzlich eine Hebe-Schiebe-Tür mit flacher Schwelle zur Terrasse hin eingebaut. Daraus resultierte ein helles, lichtdurchflutetes Wohnzimmer. „Auch die Balkontüren sind nun mit einer flachen Schwelle ausgestattet. So lässt sich auch später im Alter der Balkon bequem betreten“, berichtet D’Orazio. Um die Balkontür als zweiten Eingang beidseitig nutzen zu können und um die Sicherheit zusätzlich zu erhöhen, erhielt diese einen Profilzylinder. „Ein flacher Griff außen für die störungsfreie Funktion der Rollläden rundet dieses Paket ab“, so der Kundenberater. Die neue Haustür aus Aluminium wurde auch mit Sicherheitstechnik ausgestattet. Sie weist ein 80 mm dickes Türblatt mit flügeldeckendem Design auf, besitzt eine Verglasung aus Sicherheitsglas und dank eines biometrischen Einlasssystems kommen die Hausbewohner jetzt auch ohne Schlüssel ins Haus. Dazu kommen eine automatische Sicherheitsverriegelung und eine Gegensprechanlage mit Videokamera.

 

Schutz vor Fliegen und vor Lärm

Neben der Barrierefreiheit, der Wärmedämmung und dem Einbruchschutz wünschten sich die Hausbesitzer auch einen Schutz vor Insekten und zusätzlich mehr Ruhe im Haus. Als Lösung gegen Insekten erhielten alle Fenster einen Fliegenschutz und die Schiebetür zur Terrasse hin einen schiebbaren Insektenschutz. „Spinnen und Ungeziefer waren – seitdem die neuen Fenster drin sind – nicht mehr im Haus. Das Problem gibt es schlichtweg nicht mehr“, freut sich die Besitzerin des schmucken Einfamilienhauses. Und auch der Lärm bleibt jetzt dank der guten Schalldämmwirkung der neuen Fenster draußen: Trotz der Autobahn, die in der Nähe vorbeiführt und der ebenfalls nahe gelegenen Eisenbahntrasse ist im Haus kaum noch etwas zu hören. „Es war enorm, was die neuen Fenster hier gebracht haben. Man hört so gut wie nichts mehr“, so die Hausherrin. Letzter Akt bei diesem Modernisierungsprojekt war die Erneuerung des Schwingfensters im Wohnzimmer. „Das nutzen wir weiterhin als schönes Blumenbrett“, so die Dame des Hauses abschließend.

Fast alle Maßnahmen wurden finanziell gefördert

Sämtliche Modernisierungsmaßnahmen – bis auf den Fliegenschutz – wurden mit Mitteln der KfW-Bank gefördert. Für die Fenstersanierung inklusive aller Kosten inklusive Montage gab es einen Zuschuss in Höhe von rund 2.800 Euro. Auch die Haustüranlage wurde bezuschusst sowie der Einbruchschutz und die ebenfalls notwendigen Dämmmaßnahmen am Rollladenkasten inklusive Motorisierung. „Dies ist ein wirklich schönes Beispiel für die Möglichkeiten, die unsere Branche bietet. Für alle Wünsche – vom besseren Wohnkomfort, über die Energieersparnis, die Barrierefreiheit und den Einbruchschutz bis hin zu Lärm- und Insektenschutz – gibt es vielfältige praktikable Lösungen und die erhältlichen Fördermittel machen eine solch umfassende Maßnahme zu einer machbaren Angelegenheit“, schließt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). VFF/DS

 

Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade

Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

 

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef

Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

23. Oktober 2017

25|10|2017

Bild 1: Das Modernisierungsobjekt bei Offenburg. Foto: VFF/hilzinger

Bild 2: Hier ist Geschicklichkeit gefragt: Die Fenstermontage. Foto: VFF/hilzinger

Bild 3: Ebenfalls wichtig: Eine genaue Justierung. Foto: VFF/hilzinger

Bild 4: Tolles Ergebnis im Bereich des Gartens. Foto: VFF/hilzinger