Sie befinden sich hier:  Fensterratgeber

Einzelansicht

25|10|2017

Der VFF empfiehlt: Beim Fensterkauf gleich einen Wartungsvertrag mit abschließen

Frankfurt. Fenstergläser putzen kann eigentlich jeder Haus- oder Wohnungsbesitzer. Das Pflegen der Beschläge wird schon etwas komplizierter. Ganz schwierig wird die Sache, wenn zum Beispiel die Beschläge millimetergenau zu justieren sind, um die volle Funktionsfähigkeit des Fensters beizubehalten. „Hier hilft ein Wartungsvertrag, der gleichzeitig mit dem Fensterkauf oder auch nachträglich beim Fenster- und Fassadenfachbetrieb des Vertrauens abgeschlossen werden kann“, erklärt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF).

 

Der Wartungsvertrag sorgt dafür, dass die Fenster und Türen im Haus regelmäßig von Experten auf ihre Funktionsfähigkeit und sicherheitsrelevante Faktoren hin überprüft und bei Bedarf richtig eingestellt oder repariert werden. Die Wartung beinhaltet Überprüfungen der Oberflächen, der Dichtungen, der Beschläge und damit die allgemeine Bedienbarkeit des Fensters. „Besonders wichtig sind diese Überprüfungen natürlich im gewerblichen Bereich, wo es zum Beispiel um die Themen ‚Brandschutz‘ und ‚Fluchttüren‘ geht. Aber auch in Privathäusern und Privatwohnungen gibt es beispielsweise nur mit einer Leiter erreichbare Dachfenster, Oberlichter oder schlecht zugängliche Fenster in der Hausfassade, die man besser in die Obhut von Fachleuten geben sollte“, so Tschorn. Die professionelle Fensterwartung habe gleichzeitig den positiven Nebeneffekt des Werterhalts oder sogar der Wertsteigerung des Eigenheims. „Das ist vergleichbar mit einem scheckheftgepflegten Auto. Auch dieses wird später eher gut verkauft werden können“, so der VFF-Geschäftsführer. Wie oft die Fenster im Gebäude gewartet werden sollten, hängt in erster Linie von der Gebäudeart ab. „Eine allgemeine Inspektion empfiehlt sich für den Wohnungsbau sowie für Büro- oder öffentliche Bauten jährlich und im Bereich Schul- oder Hotelbau halbjährlich bis jährlich“, erklärt Tschorn. Sicherheitsrelevante Inspektionen seien entsprechend häufiger anzuraten. „Ein Wartungsvertrag macht unterm Strich in jeder Hinsicht Sinn und bietet viele Vorteile. Die Kosten richten sich dabei nach dem individuellen Aufwand und letztendlich spart man durch die längere Nutzbarkeit von Fenstern und Türen viel Geld“, schließt Tschorn. VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Wie ein Wartungsvertrag aussieht, zeigt ein entsprechender Vordruck, den der VFF im Internet unter shop.window.de entgeltlich bereitstellt. Er verschafft auch einen guten Überblick über die wesentlichen Vertragsinhalte.“

Weitere Informationen zu Fenstern und Türen gibt es unter www.fensterratgeber.de

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade

Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

 

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef

Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

25. Oktober 2017

25|10|2017

Bild 1: Wartungsarbeiten am Fenster. Foto: VFF/TMP Fenster + Türen GmbH

Bild 2: Deckblatt eines Wartungsvertrags-Musters. Foto: VFF