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18|06|2018

Der Verband Fenster + Fassade (VFF) informiert: Förderungen und Zuschüsse für Fenster, Fassaden und Haustüren

Frankfurt. Bei den Themen „Fenster und Türen für den Neubau“ oder „Austausch von Fenstern und Türen im Bestandsgebäude“ kommen Bauherren und Modernisierern häufig zuerst die Kosten in den Sinn. Doch man muss nicht am falschen Ende sparen: Lukrative Förderungen und Zuschüsse erleichtern das Neubau- oder Modernisierungsprojekt. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) aus Frankfurt am Main stellt einige der wichtigsten Programme vor.

Förderprodukte für den Neubau

Die KfW-Bank bietet Bauherren mit dem Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ eine Förderung des energetischen Gesamtstandards beim Neubau an. „Danach gilt: Je energieeffizienter das Haus, desto höher fällt die Förderung aus“, erläutert der VFF-Geschäftsführer Ulrich Tschorn. Pro Wohneinheit gibt es dabei bis zu 100.000 Euro Kredit. Weiter geht es mit Zuschüssen, die im Rahmen des Programms 431 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“ gewährt werden. Dieses gilt für die Planung und Baubegleitung durch einen Experten für Energieeffizienz. Gewährt wird dabei ein Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal bis zu 4.000 Euro je Bauvorhaben.

 

Förderprodukte für Bestandsimmobilien

Nicht minder attraktiv sind die Programme für Modernisierer oder Käufer von Bestandsgebäuden: Das Programm 151 „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ gilt für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder für einzelne energetische Maßnahmen. „Dabei beträgt der maximale Kreditbetrag pro Wohneinheit 100.000 Euro bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder bis zu 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen oder Maßnahmenpaketen“, so Tschorn. Programm 159 „Altersgerecht Umbauen – Kredit“ wiederum bietet einen Kredit für mehr Wohnkomfort und Einbruchschutz. Gewährt werden bis zu 50.000 Euro Kredit je Wohneinheit. Zudem ist das bereits vorgestellte Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ auch auf den Kauf eines neuen KfW-Effizienzgebäudes anwendbar. Dazu kommen wie beim Neubau die erhältlichen Zuschüsse des Programmes 431 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“ und das Programm 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder für die Umsetzung einzelner energetischer Maßnahmen. Bei letzterem gibt es Zuschüsse von bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit. „Ganz wichtig sind auch die Zuschuss-Programme 455-B und 455-E ‚Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss – Barrierereduzierung‘ und ‚Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss – Einbruchschutz‘. Auch hier winken jeweils attraktive Summen für die Erhöhung von Komfort und Sicherheit“, so Tschorn.

 

Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen

Neben den dargestellten Förderungen können gemäß § 35a III des Einkommensteuergesetzes (EStG) auch die Kosten für handwerkliche Arbeiten steuerlich abgesetzt werden. Dabei werden 20 Prozent der Lohnkosten direkt von der Einkommensteuer abgezogen. „Diese Regelung bezieht sich allerdings nur auf die Arbeitskosten einschließlich der Fahrtkosten. Materialkosten und andere Positionen sind nicht anrechenbar“, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Auf diese Weise können bis zu 6.000 Euro an Handwerkerleistungen abgesetzt werden. Damit reduziert sich der Einkommensteuerbetrag um bis zu 1.200 Euro. VFF/DS

 

Der Expertenrat: „Bund, Länder und die EU bieten ebenfalls Förderprogramme an. Dazu finden sich unter www.foerderdatenbank.de weitere Informationen.“

Bild: Es gibt attraktive Förderprogramme für den Fenstertausch. Foto: VFF/Bayerwald Fenster Haustüren GmbH

Anlage: QR-Code für www.fensterratgeber.de

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten für Neubau oder Modernisierung gibt es unter www.fensterratgeber.de. Dort finden sich unter dem Reiter „Förderung & Finanzen“ viele Tipps rund um die Finanzierung der energetischen Modernisierung und ein kostenloser VFF-Flyer zum Download.

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade

Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

 

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef

Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

18|06|2018