Sie befinden sich hier:  Fensterratgeber

Einzelansicht

28|08|2019

Der Verband Fenster + Fassade rät: So macht man mit sicheren Fenstern und Türen Einbrechern das Leben schwer

Frankfurt. Einbrecher haben heutzutage immer Saison. Lange vorbei sind die Zeiten, als sie nur im Schutz der Dunkelheit aktiv wurden. „Umso mehr gilt es heute, zu jeder Tageszeit für Sicherheit im Eigenheim zu sorgen. Und das geht nicht nur bei geschlossenen Fenstern, sondern auch dann, wenn zum Beispiel gelüftet wird“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Frank Lange. Für den stets passenden Einbruchschutz haben die Verbandsmitglieder deshalb diverse sichere Fenster im Programm.

Das Fenster war früher neben der Haustür eine Schwachstelle in der Fassade und von professionellen Einbrechern leicht zu überwinden. Mittlerweile hat die Branche jedoch massiv aufgerüstet und entwickelt das Thema Sicherheit immer weiter. Mit Erfolg: Einbruch hemmende Sicherheitsbeschläge mit einer möglichst großen Zahl an Pilzkopfverriegelungen, dazu passende Sicherheitsschließbleche, Sicherheitsverglasungen, die besonders stabil im Fensterrahmen befestigt werden und eine nach den neuesten Standards durchgeführte Montage des Fensters im Mauerwerk führten und führen zu einem steten Rückgang erfolgreicher Einbrüche. Dabei gilt bislang die Devise, die Fenster bei Verlassen von Haus oder Wohnung, aber auch beim Wechseln zum Beispiel des Stockwerks stets geschlossen zu halten. Doch selbst das ist nicht mehr unbedingt nötig: Es gibt sogar sichere Fenster, die leicht auf Kipp gestellt werden können und dank der gesicherten Spaltlüftung trotzdem umfangreichen Einbruchschutz bieten. Doch wo fängt ein wirksamer Schutz an? „Ein nach RC 1 – RC steht dabei für ‚Resistance Class‘ – zertifiziertes Fenster bietet einen Grundschutz gegen körperliche Gewalt, beispielsweise Gegentreten und Gegenspringen. Ab RC 2 leisten die Fenster wirksamen Widerstand gegen Schraubendreher, Zange und Keile. Im Privathaus würde ich dabei immer mit RC 2 starten“, erklärt der VFF-Geschäftsführer und schließt: „Noch mehr Sicherheit bieten Zusatzsysteme in Form von Alarm- oder Überwachungsanlagen, die jeweils mit einer Sensortechnik ausstaffiert sind und zum Beispiel auf einen Glasbruch oder auch schon erste Erschütterungen am Fenster reagieren. Mehr darüber wissen die Mitarbeiter im gut sortierten Fensterfachbetrieb.“ VFF/DS

 

Info: Bei der Haustür gilt: Verstärkte Türblätter, ein Mehrfachverriegelungssystem mit einem stabilen und gut verankertem Hauptschloss und zusätzlichen Bolzen-Schwenkhaken-Kombinationen, Bandseitensicherungen aus Metall und Glaseinsätze aus Sicherheitsglas sorgen für einen guten Einbruchschutz. Auch hier können Sensoren ergänzt werden, die Glasbruch oder Öffnung melden. Ergänzt mit einem Kamerasystem wird Einbrechern die Arbeit wirksam erschwert. Ab RC 2 geht es im Privathaushalt los. Für zusätzlichen Komfort kann zum Beispiel ein Fingerprintsystem sorgen und auch eine elektromechanische Mehrfachverriegelung.

 

Bild 1: Dieses Fenster bietet trotz Spaltlüftungsposition einen umfangreichen Einbruchschutz. Foto: VFF/SIEGENIA

Bild 2: Das bedeutet die Resistance Class. Foto: VFF/SIEGENIA

+ QR-Code für www.fensterratgeber.de

 

Pressekontakte:

Verband Fenster + Fassade
Tel.: 069 / 95 50 54 – 0, Fax: 069 / 95 50 54 – 11, E-Mail: pr @window .de

HDH, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef
Tel.: 0 22 24 / 93 77 – 0, Fax: 0 22 24 / 93 77 – 77, E-Mail: info @holzindustrie .de

28|08|2019